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Chronik

Einem Buch der Gemeinde Kritzendorf ist zu entnehmen, dass auf jenem Bergrücken, wo sich heute das Rehabilitationszentrum befindet, erstmals im 12. Jahrhundert eine Siedlung Ötting erwähnt wurde. Der Flurname war Öttingleiten. In mittelalterlicher Zeit fanden sich hier, wie Hinweisen zu entnehmen ist, neben Weinbau vereinzelt Ackerbau und Obstkulturen, vor allem Richtung Höflein und beim Weißen Hof.

 

Der Weiße Hof war kein Lesehof, sondern ein Wirtschafts- oder Meierhof. Benannt wurde er nach dem Wiener Bürger und Handelsmann Tobias Weiß, der in Klosterneuburg auch mit dem Dürnhof begütert war. Nach oftmaligem Besitzerwechsel wurde das Gut als Ackerbauschule und während des Zweiten Weltkrieges als „Kur- und Kindermilchanstalt“ genutzt. 1951 hatte der Weiße Hof über 200 Hektar Grundfläche.


1975 erwarb die AUVA das landwirtschaftliche Gut „Weißer Hof“ mit Grundstücken von 122 Hektar Fläche. Da das Areal Stollhof für eine Erweiterung auf 200 Patientinnen und Patienten zu klein war, begannen 1978 die Abbrucharbeiten am Gutshofgebäude des Weißen Hofes.


Nach einer Bauzeit von rund vier Jahren wurde am 10. Oktober 1986 das AUVA-Rehabilitationszentrum Weißer Hof eröffnet.